Veranstaltungen
Magdeburg öffnet sich
Die Veranstaltung Magdeburgs Tor zur Welt hat am 17.12.08 um 14:00 Uhr stattgefunden
und wurde von Stephan Bublitz organisiert.
Es ging um die Gegenwart Magdeburgs.
Der Bahnhof einer Stadt ist stets ein besonderer Ort, denn er verbindet sie mit der Außenwelt. Nichts ist von Dauer an einem Bahnhof, Trauer wechselt zu Freude, Abschied wird zu Wiedersehen. Diese Emotionen werden auf verschiedenste Weise aufgegriffen. Da spielt Mr. Rock’n Roll, Pantomimen begeistern das Bahnhofspublikum und erzählen spannende Geschichten.
Dokumentation
An ungewohntem Ort - in der Bahnhofsvorhalle - konnte man verschiedenste Künstler bestaunen. Dabei bewies die Bahnhofshalle ihre Eignung als "Konzerthalle".
Im Seitenflügel des Bahnhofsgebäudes, zwischen Seiteneingang und Subway bauten wir am 17. Dezember die StadtTräumeBühne auf. Gegen 14.30 Uhr begann das Programm mit einem Pantomime (Bild oben), der das Publikum mit seiner Version von "Über sieben Brücken musst du gehen" zum Lachen brachte.
Dann begannen, jeweils abwechselnd, Manuel Richter (Bild unten) und Mr. Rock'n'Roll die Bahnhofshalle "zu rocken". Dabei überzeugte Mr. Rock'n'Roll mit seinen selbstkomponierten deutschen Liedern, während Manuel Richter meist auf Englisch sang. Manuel Richter animierte die Zuhörer immer wieder zum Mitsingen, wenn er Lieder aus den aktuellen Charts zum Besten gab. Er zeigte sich von der Atmosphäre angetan, denn die Bahnhofshalle überraschte mit wunderbarer Akustik:"Man sollte öfters Konzerte im Bahnhof veranstalten!".
Zwischen den Auftritten der beiden Musiker trat einmal die "StadtTräumerin" mit einer Balleteinlage auf (Bild in der Mitte). Ein anderes Mal zeigte der Pantomime, wie kreativ man mit einem Zollstock sein kann und verwandelte diesen in Sekundenschnelle von einem Regenschirm in ein Schwert, einen Bilderrahmen und zu guter Letzt in einen Hund.
Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag: Viele Leute blieben stehen, auch wenn man sich gewünscht hätte, dass noch mehr von ihnen länger geblieben wären. Gleichzeitig machten sie deutlich, dass der Bahnhof durchaus ein geeigneter Ort ist, um Kunst verschiedenster Richtungen darzubieten.