Veranstaltungen

Magdeburg bewegt sich

Die Veranstaltung Goldenen 20er hat am 16.12.08 um 17:00 Uhr stattgefunden und wurde von Partner: IG Nah organisiert.
Es ging um die Vergangenheit Magdeburgs.

In einer historischen Straßenbahn geht es durch die Elbstadt, vorbei an der Beimssiedlung und durch Brückfeld. Vorbei an architektonischen Innovationen ihrer Zeit. So galt Magdeburg mit diesen Gebäuden in den 20er Jahren als architektonisches Vorbild für andere Städte. Untermalt wird diese Stadtführung der etwas anderen Art durch musikalische und schauspielerische Inszenierung der „goldenen” Epoche in der Bahn.

Adresse: Halberstädter Str. 133, 39112 Magdeburg

Dokumentation

Magdeburg und seine MVB mal anders...

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...gab es am 16.12. zu erleben. Nachdem alle Besucher im Museumsdepot der IGNah angekommen, mit Kaffee und Keksen versorgt waren und vom Vorstand - vertreten durch Heiko Kiep - herzlich begrüßt wurden, ging die Tour in die glamourösen 20er Jahre Magdeburgs auch schon los. Im gemütlichen alten Triebwagen 124 aus dem Goldenen Zeitalter bahnten sich die Besucher gemeinsam mit der IGNah den Weg in eine andere Epoche. Nadja Gröschner, im wahren Leben Leiterin der Feuerwache, führte im Charleston-Outfit durch die Stadt. Charmant und kompetent ging es von Sudenburg über den Hasselbachplatz bis zur Haltestelle Cracau, an der ein kleiner Rundgang durch Straßen, deren Häuser noch den Charme der 20er versprühen, folgte. Anschließend kreischten die Schienen weiter unter uns. Der Wagen, der die Teilnehmer durch die Stadt begleitete, ist ein "Magdeburger Urgestein" - im Jahre 1927 im Zuge der Deutschen Theaterausstellung in Magdeburg gebaut und bis ca. 1976 auf Magdeburgs Schienen unterwegs.

Die Besucher konnten nicht nur einen Einblick in die Geschichte der Straßenbahn in Magdeburg erhalten, sondern sich ein umfangreiches Bild des damaligen Magdeburgs - sowohl stadtplanerisch als auch kulturell und wirtschaftlich - machen. Nachdem auch der Damaschkeplatz und Stadtfeld erkundet waren, neigte sich die Fahrt bereits dem Ende. Wieder angekommen im Museumsdepot gab es noch eine Abschiedsüberraschung: Original Absinth aus Magdeburg zum Verkosten. Nicht nur in den 20er Jahren beliebt.

Mit neuen Eindrücken der Stadt machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg. "Es ist schön, wenn Geschichte lebendig wird." (Josephine Jung, 19 Jahre) - allerdings!